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Sendling-Westpark:Gemalte Warnungen

Piktogramme am Boden sollen Radler im Westpark bremsen

Der Westpark, im Jahr 1983 zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) angelegt und abwechslungsreich modelliert, ist nicht nur die grüne Lunge des Viertels, sondern speziell für den Radverkehr auch ein Knotenpunkt. Und da es in dem weitläufigen Gelände immer wieder auf und ab geht, kommen die Radler mitunter ganz schön in Fahrt - und gefährden die zahlreichen Fußgänger. Die Stadt hat bisher versucht, durch Warnschilder auf die Gefahren hinzuweisen, aber mit überschaubarem Erfolg. Nun geht man im Bezirksausschuss (BA) Sendling-Westpark einen neuen, ungewöhnlichen Weg. Nicht nur Schilder und Warntafeln, sondern auf den Radweg aufgemalte, künstlerisch gestaltete Piktogramme und weitere Vorsichtsschilder sollen die Radler zu verantwortungsbewusstem Fahren anhalten. Die auf die Trasse aufgemalten Piktogramme sind für den Eingang Gilmstraße, am Beginn des geteerten Weges, nach der Brücke über die Ganghofer-/Hansastraße (Eingang Westpark vom Osten) und auf der Brücke über den Mittleren Ring in beide Richtungen vorgesehen. Geplant ist außerdem, durch zusätzliche Schilder mehr Sicherheit zu schaffen, und zwar an folgenden Stellen: im Ostteil, von Westen kommend vor der Einmündung des Wegs vom Sardenhaus und im Ostteil vom Nestroygarten kommend Richtung See, kurz vor der Weggabelung.

Auf Vorschlag des BA-Vorsitzenden Günter Keller (SPD) soll der Graffiti-Künstler Martin Blumöhr dazu Vorlagen liefern. Kellers Vorschlag wurde vom BA einstimmig angenommen.

© SZ vom 29.05.2021 / bn
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