Vielleicht ist das Ganze ja doch nur ein Albtraum. Der Sohn entführt. Die Ex-Frau ermordet. Und wenn der Vater den Anweisungen des Täters nicht folgt, wird dieser dem Sohn nach 45 Stunden und sieben Minuten das linke Auge entfernen. Das hat der „Augensammler“ auch schon bei anderen Opfern getan. Und nun soll der Sohn des abgehalfterten Polizeireporters Alexander Zorbach dran glauben? Oder es ist doch nur ein böser Traum, so wie Frank Schmolke das alles auf den ersten Seiten der Graphic Novel „Der Augenjäger“ nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Fitzek darstellt. Da irrt Zorbach durch ein nächtliches, blauschwarzes und teilweise in höllisches Rot getauchtes Berlin. Und er sieht dort Gestalten, „die aus Fenstern und hinter Straßenecken“ hervorlugen, um ihn anzustarren.
Comic von Frank SchmolkeSebastian Fitzeks „Augenjäger“ als Graphic Novel
Lesezeit: 3 Min.

Der Zeichner Frank Schmolke hat aus einem weiteren Buch des deutschen Bestseller-Autors Sebastian Fitzek einen bildstarken Comic-Thriller gemacht.
Von Jürgen Moises
