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Schwanthalerhöhe:Freundliche Grüße an die Post

Sieht aus wie ein Weihnachtspackerl, das Mitglieder des Bezirksausschusses (BA) Schwanthalerhöhe am Mittwochmorgen bei der Post an der Bergmannstraße aufgeben. Drin sind aber keine Geschenke, sondern stattliche 4000 Unterschriften, die den Erhalt der letzten Filiale im Viertel fordern, die an der Stelle nach 100 Jahren dicht macht. Das Geldgeschäft sei hier nicht rentabel, begründen den Schritt Vertreter der Postbank AG, Teil der Deutschen Bank, zu der das Haus inzwischen gehört. Die Post AG ist mit ihren Dienstleistungen dabei ausschließlich Kooperationspartner. An die Post schicken die Stadtviertelpolitiker ihr Paket jetzt auch mit der Bitte um Unterstützung. Die hatte der Zuständige in Bonn für den Standort unlängst in einem Schreiben angeboten. Allerdings ausschließlich, was die Suche nach einer Nachfolgelösung angeht. BA-Vorsitzende Sibylle Stöhr (Grüne) kündigt unverdrossen an: "Wir lassen uns nicht so einfach abspeisen!"

© SZ vom 22.04.2021 / Ands
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