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Schwanthalerhöhe:Aus der Fremde in die Fremde

So kann's gehen, Wauri Kahius "Rafiki" war der erste kenianische Film überhaupt, der beim Festival in Cannes zu sehen war. Und daheim hyperventilierte die Zensur, weil er lesbische Liebe propagiere und deshalb gegen die Gesetze und Werte des Landes verstoße. Mit dem vielfach ausgezeichneten Film über die verbotene Beziehung zweier junger Frauen in dem afrikanischen Land startet am Dienstag, 18. Februar, 18.30 Uhr, die Reihe "Aus der Fremde - in die Fremde?!" in der IG-Feuerwache, dem städtischen Jugendtreff an der Ganghoferstraße 41, ein Gemeinschaftsprojekt von MIKADO/IG und JIZ/KJR, in der die Diskriminierung von Menschen aufgrund deren sexueller Orientierung thematisiert wird. Nach dem Film diskutiert Iris Špringer, Projektkoordinatorin von Queer*Yourope, gemeinsam einer jungen Aktiven dieses IG-Projektes und dem Publikum. Queer*Yourope ist ein Angebot der IG-Initiativ-Gruppe e.V., das Münchner Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren unterstützt, die Rassismen und Diskriminierung erfahren wegen ihrer sexuellen Orientierung und Identität. Der Eintritt ist frei.

© SZ vom 14.02.2020 / czg

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