Schwabing:Zu wenig Vorteile

Buslinie 62 wird nicht bis zum Ackermannbogen verlängert

Die Buslinie 53 ist im Berufsverkehr gut ausgelastet. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) prüft deshalb, ob auf dieser Strecke, die die Münchner Freiheit mit der Aidenbachstraße verbindet und dabei den Hohenzollernplatz, den Rotkreuzplatz, die Donnersbergerbrücke und den Harras passiert, im morgendlichen Berufsverkehr ein zusätzliches Fahrzeug eingesetzt werden kann. Außerdem bestehen laut der MVG "längerfristige Überlegungen für eine neue Bustangente zwischen Westpark, Donnersbergerbrücke, Leonrodplatz, Bonner Platz und Arabellapark". Damit soll dem "steigenden Verkehrsaufkommen in der Zukunft" Rechnung getragen werden.

Eine Verlängerung der Linie 62 bis zum Ackermannbogen, wie sie Stadträte von FDP und Bayernpartei gefordert hatten, um Pendlern aus dem Westen "mit möglichst wenig Umsteigezeiten" die Fahrt zum Leonrodplatz zu ermöglichen, lehnen die Verkehrsbetriebe ab. Sie würde nicht nur einen Mehrbedarf von zwei bis drei Fahrzeugen bedeuten, so die MVG. Sie böte Pendlern, die zur Baustelle Strafjustizzentrum wollten, auch "nur geringe Vorteile" und "keine Fahrzeitgewinne". Im Übrigen lasse die bauliche Situation am Ackermannbogen die Wende einer zweiten Buslinie nicht zu.

Einen zeitlichen Horizont für mögliche Angebotsausweiterungen nennt die MVG nicht - die angespannte Finanzlage durch den Rückgang der Fahrgastzahlen während Corona lassen konkrete Prognosen nicht zu.

© SZ vom 24.07.2021 / eda
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