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Schwabing:Obelisk mit Blumenschmuck

Baureferat legt Grünkonzept für den Schwabinger Platz vor

Straßenfluchten mit gründerzeitlichen Häusern, unterbrochen von größeren und kleineren Plätzen - für Schwabing ist das eine typische, charmant-urbane Mischung. Auf den Plätzen lässt es sich in der Regel meist gut verweilen - aber nicht immer. Eine Ecke, die aus Sicht der Schwabinger durchaus noch der Aufwertung bedarf, ist der Platz im Dreieck zwischen Loth-, Winzerer- und Georgenstraße. Ein Obelisk, gesäumt von Blumen, ragt in der Mitte des Platzes empor, ansonsten dominiert grauer Parkraum die Fläche. 2014 gab es bereits einen Antrag bei der Westschwabinger Bürgerversammlung, diesen Platz zu "optimieren". Jetzt hat das Baureferat ein erstes Grünkonzept für das Areal vorgelegt.

Geplant ist, den dreieckigen Platz rund um das Denkmal zugunsten von mehr Aufenthaltsqualität zu vergrößern, dort sieben Bäume zu pflanzen und darunter Bänke aufzustellen. Das Beet um den Obelisken soll eine Wildblumenwiese zieren. Und die Autos, die derzeit noch östlich der Verkehrsinsel parken, werden laut dem Entwurf auf die gegenüberliegende Straßenseite verbannt. Das Konzept sieht außerdem vor, den Gehweg im Kreuzungsbereich Winzerer-/Georgenstraße zu verbreitern und die Baumreihe auf der Nordseite der Lothstraße, die bislang an der Einmündung Infanteriestraße endet, bis zur Georgenstraße weiterzuführen. Beide Maßnahmen ermöglichen weitere sieben Baumpflanzungen. Umsetzen will das Baureferat die Planung im Sommer und Herbst 2020.

Der Bezirksausschuss Schwabing-West begrüßt das Vorhaben, sieht aber noch keine schlüssige Lösung für linksabbiegende Radfahrer, die von der Winzererstraße in die Georgenstraße abbiegen möchten.