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Schwabing:Beliebte Route

Die Unertlstraße soll ganz für den Radverkehr freigegeben werden

Die Unertlstraße ist schmal und wenig frequentiert. Bei Radlern ist sie als Ost-West-Verbindung entsprechend beliebt, zumal sie direkt zu einem Bio-Supermarkt und zur Post und einigen Läden an der Angererstraße führt. Bislang allerdings müssen Fahrradfahrer auf dem Rückweg vom Einkauf noch Umwege in Kauf nehmen, denn östlich der Belgradstraße ist die Unertlstraße eine Einbahnstraße. Westschwabings Lokalpolitiker wollen das nun geändert wissen: Sie fordern, die Unertlstraße im Abschnitt zwischen Belgrad- und Ansprengerstraße für den gegenläufigen Radverkehr freizugeben. Außerdem soll die Belgradstraße an dieser Stelle sicherer als bisher überquert werden können, etwa dank einer neu zu installierenden Ampel oder zumindest durch eine Umgestaltung des bestehenden Gleisübergangs. In der jetzigen Form, monieren die Bürgervertreter, stellten die Umlaufsperren insbesondere für Menschen mit Lastenrädern, Fahrradanhängern, Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen eher eine Barriere denn eine Hilfe dar und erhöhten die Gefahr für Konflikte mit der Tram. Konkrete Lösungsvorschläge wollen die Stadtteilvertreter aber der Verwaltung überlassen.

© SZ vom 10.02.2021 / eda
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