Platz für Kinder:Stadt will mehr Schulhöfe öffnen

Kinder und Jugendliche in München sollen wieder mehr Möglichkeiten bekommen, sich in ihrer Freizeit an der frischen Luft auszutoben.

Die Stadt will deutlich mehr Schulhöfe und Schulsportplätze öffnen, damit Kinder und Jugendliche in München in ihrer Freizeit mehr Platz zum Spielen und Treffen bekommen. Mindestens zwei Höfe sollen pro Stadtbezirk künftig an Nachmittagen, Wochenenden und Ferien dafür zur Verfügung stehen. In der Innenstadt, in der es noch weniger Platz für Kinder und Jugendliche gibt, sollen es sogar drei werden. Derzeit sind etwa 25 Schulhöfe geöffnet, in sechs Stadtbezirken in Zentrumsnähe jedoch kein einziger.

Sehr oft wehren sich bisher die Schulen gegen die Nutzung ihres Geländes in der Freizeit, weil sie Schäden oder Verschmutzungen fürchten. Deshalb will die Stadt nun laut einem Beschluss in der Vollversammlung am Mittwoch möglichst oft auch ein pädagogisches Angebot auf den Pausenhöfen und auch auf Sportplätzen schaffen, das solche Vorfälle verhindern soll. Bei neuen Grundschulen soll der Schulhof automatisch auch in der Freizeit zugänglich sein, die baulichen Abtrennungen sollen dort schon vorab berücksichtigt werden. Die Schulareale, die jetzt schon zugänglich sind, sind oft nur an einzelnen Tagen geöffnet. Die Regelung dazu stammt aus dem Jahr 1992.

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