Palästina-UnterstützerExtremistische Gruppen laden in Münchner Vorzeige-Schule ein

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Die umstrittenen Veranstaltungen fanden laut Sozialreferat nicht in den unmittelbar als Schule genutzten Sälen statt, sondern in vom Trägerverein anderweitig genutzten Räumen im Haus.
Die umstrittenen Veranstaltungen fanden laut Sozialreferat nicht in den unmittelbar als Schule genutzten Sälen statt, sondern in vom Trägerverein anderweitig genutzten Räumen im Haus. (Foto: Florian Peljak)

Die „Schlau-Schule“ ist für ihre Integrationsarbeit vielfach ausgezeichnet worden. Doch nach Kritik des Antisemitismus-Beauftragten stoppte der Trägerkreis nun eine geplante Pro-Palästina-Veranstaltung. Es war nicht die erste Einladung dieser Art.

Von Martin Bernstein

Die Schertlinstraße 4 im Münchner Stadtteil Sendling ist eine Top-Adresse, wenn es um Integration geht. Junge Geflüchtete werden dort in der „Schlau-Schule“  von der Alphabetisierung bis hinein ins Arbeitsleben begleitet und unterstützt. Doch jetzt ist der vor 25 Jahren gegründete Trägerkreis ins Gerede gekommen. Der Grund: Mindestens drei Mal in diesem Jahr luden teilweise verfassungsfeindliche Gruppierungen aus der Pro-Palästina-Szene zu Veranstaltungen in die Schlau-Schule ein.

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Seit 25 Jahren unterstützt die Münchner Schlau-Schule geflüchtete Jugendliche auf ihrem Weg zu Abschlüssen und in die Arbeitswelt. Ihr Konzept ist einzigartig. Ihr Erfolg auch. Und andernorts fragen sich viele: Wie macht Schulleiter Michael Stenger das?

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