Die Schertlinstraße 4 im Münchner Stadtteil Sendling ist eine Top-Adresse, wenn es um Integration geht. Junge Geflüchtete werden dort in der „Schlau-Schule“ von der Alphabetisierung bis hinein ins Arbeitsleben begleitet und unterstützt. Doch jetzt ist der vor 25 Jahren gegründete Trägerkreis ins Gerede gekommen. Der Grund: Mindestens drei Mal in diesem Jahr luden teilweise verfassungsfeindliche Gruppierungen aus der Pro-Palästina-Szene zu Veranstaltungen in die Schlau-Schule ein.
Palästina-UnterstützerExtremistische Gruppen laden in Münchner Vorzeige-Schule ein
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Die „Schlau-Schule“ ist für ihre Integrationsarbeit vielfach ausgezeichnet worden. Doch nach Kritik des Antisemitismus-Beauftragten stoppte der Trägerkreis nun eine geplante Pro-Palästina-Veranstaltung. Es war nicht die erste Einladung dieser Art.
Von Martin Bernstein

Schule für geflüchtete Jugendliche:„Wir brauchen diese Talente“
Seit 25 Jahren unterstützt die Münchner Schlau-Schule geflüchtete Jugendliche auf ihrem Weg zu Abschlüssen und in die Arbeitswelt. Ihr Konzept ist einzigartig. Ihr Erfolg auch. Und andernorts fragen sich viele: Wie macht Schulleiter Michael Stenger das?
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