bedeckt München 30°

Fleischindustrie und Corona:Das Schweigen der Schlachter

Schlachthof, frisch geschlachtete Schweine hängen in der Reihe an Haken Markthallen München

Frisch geschlachtete Schweine hängen an Haken in den Markthallen München.

(Foto: imago images/Daniel Schvarcz)

Enormer Preisdruck, Gemeinschaftsunterkünfte und Arbeiter, die nah beieinanderstehen - das gibt es nicht nur bei Tönnies. Über eine verschlossene Branche und Politiker, die herausfinden wollen, wie groß die Corona-Gefahr im Münchner Schlachthof ist.

Von Thomas Hummel

Ein Lastwagen mit Anhänger biegt von der Zenettistraße auf den Parkplatz des Schlachthofgeländes ein; durch die Schlitze blicken große Kuhaugen heraus. Der Fahrer fährt links herum Richtung Rinderschlachtung, rangiert seinen Lkw mit Anhänger rückwärts an eine Halle mit Eisengattern heran. Männer treiben die Tiere hinaus aus dem Transporter, durch den Gatterweg hindurch, hinein in einen zweistöckigen Flachbau. Die Fassade ist bemalt, das verblichene Bild zeigt eine Landschaft mit einem großen Baum, einem See, den Bergen im Hintergrund und einem fliegenden Heißluftballon. Außen die heile, bayerische Welt. Und wie sieht es innen aus?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
schlienensief
SZ-Magazin
»Man wusste nie, wie weit er gehen würde«
Bürogebäude von ThyssenKrupp in Essen
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
LR LA Streetart Teaser
Corona in den USA
Im Pulverfass
Blonde woman using smartphone and using bank card at home model released Symbolfoto property release
Mulit-Banking-Apps
Beim Geld hört die Treue auf
April 29 2014 Toronto ON Canada TORONTO ON APRIL 29 British philosopher Alain de Botton
Alain de Botton im Interview
"Das Beruhigende ist: Wir wissen, wie man stirbt"
Zur SZ-Startseite