Gewissermaßen ist es wie ein Tanz auf einer Briefmarke, was Anh Kiet Le und Hardy Punzel, die Darsteller von „Robinson & Crusoe“ in der Schauburg vollführen: Nicht mehr als geschätzt dreieinhalb Quadratmeter Fläche stehen ihnen auf einer kleinen Dachschräge inmitten der Bühne zur Verfügung, um als Figuren irgendwo zwischen Michelinmännchen und Samurai-Krieger ihre Begegnung zwischen Feindschaft, Kampf, Annäherung, Verbundenheit und Abschied zu erzählen.
Premiere in der SchauburgMenschheitsfragen auf kleinstem Raum
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Der clownesken Parabel „Robinson & Crusoe“ gelingt es, große Themen wie Feindschaft und Gemeinsamkeit auf einer Dachschräge zu verhandeln.
Kritik von Barbara Hordych
