Wenn Dmitri Schostakowitsch einer Komposition den eigenen Namen einschreiben wollte, nutzte er seine deutschen, nicht seine russischen Initialen: D-S-C-H, weil nur die sich in die gleichnamigen Noten übersetzen lassen. „D-S-C-H“ heißt auch die laufende Reihe der Salzburger Festspiele, die rund um Schostakowitschs fünfzigsten Todestag am 9. August stattfindet. Am kommenden Samstag wird Yulianna Avdeeva dort unter anderem acht der „24 Präludien und Fugen“ op. 87 von Schostakowitsch spielen. Die in München lebende Russin erklimmt damit einen Gipfel ihrer Karriere.
Yulianna Avdeeva im PorträtSalzburg-Debüt für Münchner Pianistin
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Yulianna Avdeeva spielt zum ersten Mal ein Solistenkonzert bei den Salzburger Festspielen, als einzige Frau am Klavier neben Pianistengrößen wie András Schiff oder Daniil Trifonov. Zudem hat sie ein bemerkenswertes neues Schostakowitsch-Album eingespielt.
