Nach Funden von Münzen, Schmuck und anderen Gegenständen aus der Römerzeit in Augsburg fordert Bayerns Generalkonservator Mathias Pfeil von der Stadt eine Wiedereröffnung des Römermuseums. 2012 hatte die Stadt das Museum in der Dominikanerkirche wegen Baumängeln geschlossen. "Ohne Römermuseum fehlt Augsburg als der früheren Hauptstadt der römischen Provinz Raetien das Aushängeschild", sagte der oberste Denkmalschützer des Freistaats der Deutschen Presse-Agentur. "Die einzigartigen archäologischen Funde aus der Antike, aber auch aus vorgeschichtlicher Zeit und dem Mittelalter, verdienen es, angemessen präsentiert zu werden." Archäologen hatten in Augsburg bei Ausgrabungen mehr als 5500 Silbermünzen der Römer entdeckt. Zuvor waren Waffen, Werkzeuge, Schmuck und Geschirr ausgegraben worden. Eine Auswahl wurde Mitte Dezember im Rahmen einer vorübergehenden Ausstellung gezeigt.
Museen in BayernPlatz für Schätze
Bayerns Generalkonservator Mathias Pfeil fordert die Wiedereröffnung des Römermuseums in Augsburg.