Hans im Glück - Im Geißbock-Heim

Eines muss man der jungen Münchner Kette "Hans im Glück" lassen: Das Essen dort ist wirklich gut. Die originellen Varianten heben "Hans im Glück" von anderen Bratern ab. Der "Geißbock" zum Beispiel, der mit Ziegenkäse und Feigensoße eine milde Süße auf die Zunge bringt, die perfekt zum würzigen Rinderhack passt. Oder der "Hans im Glück", der mit Parmaschinken, italienischem Hartkäse, Rucola und Balsamico sehr dezent scharf-salzig daherkommt.

Insgesamt stehen 30 verschiedene Burger auf der Karte, darunter sieben vegetarische und vier vegane. Bei allen kann der Gast zwischen zwei Brotsorten wählen. Auch die Beilagen (verschiedene Salate oder Pommes) lohnen sich. Die Hans-im-Glück-Filialen (in München gibt es 13) sind gemütlich mit Birkenstämmen ausstaffiert und erinnern an einen Märchenwald. Das weiß das vorwiegend junge Publikum zu schätzen, auch unter der Woche ist es etwa am Goetheplatz ziemlich voll.

Nur der Service dort ist wankelmütig: An manchen Tagen freundlich und schnell, an anderen überfordert. Und warum ausgerechnet in der Bierstadt München spanisches San Miguel ausgeschenkt wird - ein Rätsel. Deshalb der Tipp: Ein Blick auf die Wein- und Cocktailkarte lohnt sich.

Filialen und Telefonnummern unter www.hansimglueck-burgergrill.de. Von Andreas Schubert

Bild: Stephan Rumpf 14. März 2018, 12:332018-03-14 12:33:19 © Süddeutsche.de/tba/imei