Premiere am Residenztheater:Vom Wunsch, jemand anderes zu sein

Premiere am Residenztheater: Eine Person, ein Monolog, ein paar Bühnenelemente, fertig: Im Stück "Anne-Marie die Schönheit" sind alle Augen auf Robert Dölle gerichtet.

Eine Person, ein Monolog, ein paar Bühnenelemente, fertig: Im Stück "Anne-Marie die Schönheit" sind alle Augen auf Robert Dölle gerichtet.

(Foto: Birgit Hupfeld)

Minimal mit maximaler Wirkung: Yasmina Rezas Stück "Anne-Marie die Schönheit" ist ein amüsantes und bewegendes Lehrstück über die Schauspielerei. Allein im Fokus: Robert Dölle als alternde Frau.

Von Ekaterina Kel

Wer sehen will, was Schauspielkunst kann, sollte in den kommenden Wochen eine Vorstellung von "Anne-Marie die Schönheit" am Residenztheater besuchen. Das Stück von Yasmina Reza hatte dort am Freitag Premiere. Es ist ganz schlicht und bescheiden: eine Person, ein Monolog, ein paar hölzerne Bühnenelemente, eine Bank. Aber gerade deshalb geht von ihm eine besondere Klarheit aus. Es ist geradezu ein Lehrstück über die Kraft des Spiels.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusYasmina Reza
:Und erlöse uns von dem Schweren

Am Theater und im Publikum verehrt man die Texte von Yasmina Reza, gerade laufen ihre Stücke in mehreren Häusern an. Besonders für uns erdenschwere Deutsche ist ihre Glücksformel verführerisch.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: