Uraufführung im MarstallBleiben bedeutet, in Angst zu leben

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Isabell Antonia Höckel spielt großartig die ohne Visum in den Vereinigten Staaten gebliebene Achen in der Uraufführung von „Das gelobte Land“.
Isabell Antonia Höckel spielt großartig die ohne Visum in den Vereinigten Staaten gebliebene Achen in der Uraufführung von „Das gelobte Land“. Sandra Then

Welche Konsequenzen hat die Abschiebepolitik der Trump-Regierung? Im Marstall entwirft das Stück „Das gelobte Land“ den Lebensweg einer illegal in den USA Gebliebenen.

Kritik von Yvonne Poppek

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Wie ihr jetziger Aufenthaltsstatus ist, will Kat von Achen wissen. Ob das System sie immer noch als illegale Ausländerin betrachtet? Sie, Kat, wolle Achen für eine Sache empfehlen, aber das gehe nur, wenn sie legal im Land sei. Es ist ein sehr stiller Moment im Marstall, in dem Liliane Amuat diese Fragen stellt. Sie spielt Kat, eine weiße US-Amerikanerin, Evangelikale, Trump-Anhängerin. Beiläufig soll ihre Erkundigung klingen, flatternd gleitet sie über die Sätze, ihre Selbstgefälligkeit und ihr nicht nur unterschwelliger Rassismus sollen durch vermeintliche Hilfsbereitschaft kaschiert werden. Es gelingt ihr nicht.

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