Reparaturarbeiten Station Poccistraße wird zwei Nächte gesperrt

Muss saniert werden: Die Station Poccistraße.

(Foto: Florian Peljak)
  • Am Montag, 12. Dezember, und am Dienstag, 13. Dezember, ist der U-Bahnhof Poccistraße jeweils von 22 Uhr an gesperrt, die Züge fahren durch.
  • Wegen der Sperrung kommt es auch zu Fahrplanänderungen.
  • Die U 3 etwa verkehrt auf der gesamten Linie zwischen Münchner Freiheit und Fürstenried nur im 20-Minuten-Takt.
Von Andreas Schubert

Dass der U-Bahnhof Poccistraße in die Jahre gekommen ist, ist ihm schon länger anzusehen. Jetzt bedarf die Station dringender Reparaturarbeiten. Deshalb ist sie an diesem Montag, 12. Dezember, und am Dienstag, 13. Dezember, jeweils von 22 Uhr an gesperrt, die Züge fahren durch. In dieser Zeit werden Stützen an einem Gewölbe im Fahrgastbereich eingezogen. Die Sperren gelten bis Betriebsschluss. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) stellt in dieser Zeit einen Ersatzbus mit der Nummer U 6 zur Verfügung, der zwischen der Poccistraße und dem Goetheplatz verkehrt. Als weitere Alternative bietet sich der Metrobus 62 zwischen Sendlinger Tor und Poccistraße an.

Wegen der Sperrung kommt es auch zu Fahrplanänderungen: Die U 3 verkehrt auf der gesamten Linie zwischen Münchner Freiheit und Fürstenried nur im 20-Minuten-Takt. Die U 6 verkehrt zwischen Garching-Forschungszentrum respektive Fröttmaning und Goetheplatz fahrplanmäßig im Zehn-Minuten-Takt; zwischen Goetheplatz und Klinikum Großhadern fährt sie nur alle 20 Minuten. Weiterhin sollten Fahrgäste beachten, dass die Züge an den Bahnhöfen Harras, Implerstraße und Goetheplatz teilweise von anderen Gleisen aus abfahren - diese werden an den Anzeigetafeln angegeben.

An vier Gewölben des U-Bahnhofs Poccistraße würden Stützen eingezogen, teilen die Stadtwerke mit. Von Anfang 2017 an wird es deshalb zu weiteren Sperrungen und Einschränkungen im U-Bahnverkehr kommen. Die Arbeiten sind notwendig, weil sich die Deckenkonstruktion im Laufe der Jahre um bis zu 39 Millimeter gesenkt hat. Seither steht die Station unter verstärkter Beobachtung.

Der 1978 eröffnete Bahnhof ist insofern ein Sonderfall, weil er nachträglich eingebaut und aus heutiger Sicht statisch zu schwach ausgelegt wurde. Laut einem Gutachten besteht aber keine Einsturzgefahr an der Poccistraße. Ähnliche Probleme mit nachgebendem Spannbeton seien an anderen in den Siebzigerjahren gebauten U-Bahnhöfen nicht zu erwarten, betonen das städtische Baureferat und die MVG.

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