Relegation:Heimstetten im Wartestand

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Noch steht nicht in allen Spielklassen fest, wer tatsächlich um den Ligaverbleib kämpfen muss.

Von Christoph Leischwitz, München

Nun ist es also passiert: Zahlreiche bayerische Amateurspieler müssen warten, möglicherweise den Urlaub und Kaderplanungen verschieben, bis die Profis fertig sind. Weil der FC Ingolstadt in der Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden antreten muss (24. und 28. Mai), weiß dessen zweite Mannschaft aktuell noch nicht, ob sie zwangsabsteigt. Im Falle des Ligaverbleibs der Mannschaft von Tobias Strobl treten 1860 Rosenheim und Greuther Fürth II in der Relegation an; falls Ingolstadt II absteigt, bekommt der aktuell Vorletzte SV Heimstetten noch eine Chance, Greuther Fürth II wäre gerettet. Mannschaft und Trainer in Heimstetten wissen also erst am Abend des 28. Mai, ob sie am 30. Mai und am 2. Juni noch einmal spielen müssen bzw. dürfen. Bis dahin entscheidet sich darüber hinaus auch noch, ob es eine zweite Relegationsrunde geben wird: Sollte nämlich der Regionalliga-Meister FC Bayern München II gegen den VfL Wolfsburg II aufsteigen (22. Mai und 26. Mai), wird ein zusätzlicher Platz in der Regionalliga frei - und den würden dann die beiden Verlierer der ersten Runde ausspielen (5. bis 8. Juni).

Etwas weniger kompliziert ist das Szenario für die Relegationen zwischen Bayern- und Landesligen, zumal die Auslosung auf der Basis von Regionaltöpfen bereits erfolgt ist. Aus der Region München sind drei Mannschaften vertreten: Der Bayernliga-Fünfzehnte FC Ismaning tritt am kommenden Mittwoch zunächst auswärts beim 1. SC Feucht an (18.30 Uhr), das Rückspiel ist für Samstag, 17 Uhr angesetzt. Die anderen beiden Teams treffen direkt aufeinander: Der Landesliga-Zweite FC Deisenhofen empfängt den FC Unterföhring (Mittwoch, 18.30 Uhr), das Rückspiel in Unterföhring findet am Samstag um 14 Uhr statt. Alle Sieger spielen in der kommenden Saison in der Bayernliga, eine weitere Relegationsrunde gibt es nicht.

Deutlich schwerer ist der Verbleib in der Landesliga. Der FC Moosinning zum Beispiel, vor einem Jahr erst aufgestiegen, muss gleich zwei Runden erfolgreich bestreiten, um die Klasse zu halten. Dabei geht es zunächst gegen den TSV Jetzendorf (auswärts am 23. Mai, Rückspiel zu Hause am 26. Mai, 16 Uhr). Im Erfolgsfall wartet dann womöglich ein Duell mit dem Bezirksliga-Zweiten SV Neuperlach München (29. Mai, 1.6.), der sich zuvor gegen Cosmos Aystetten durchsetzen muss. Der BCF Wolfratshausen bekommt es in Runde eins mit dem TV Erkheim zu tun.

Alle Relegationsduelle finden im Europapokal-Modus (Auswärtstorregel) statt.

© SZ vom 20.05.2019 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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