Festival in Regensburg:Was die Alte Musik an Neuem bietet

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Geigen-Shootingstar Théotime Langlois de Swarte bei seinem Auftritt in St. Emmeram. (Foto: Michael Vogl)

Die Szene der Alten Musik ist lebendig, jung und neugierig. Beim Festival in Regensburg erlebt das Publikum, wie begeisternd diese Musik heute noch immer sein kann.

Von Reinhard J. Brembeck, Regensburg

Die dem Heiligen Emmeram gewidmete Kirche in Regensburg ist 1200 Jahre alt, wurde aber von dem Architektenbrüderpaar Asam in Prachtbarock innen ausgestattet. Über dem Altar hängt erstaunlicherweise eine Uhr. Damit die Kirchenbesucher rechtzeitig von der Messe in eines der zahllosen Wirtshäuser der Stadt wechseln können? Oder damit die Besucher der vor 40 Jahren erstmals ausgerichteten Tage Alter Musik rechtzeitig ins nächste Konzert laufen können? Schließlich sind an den Pfingsttagen wie immer 16 Konzerte programmiert, das erste beginnt um elf Uhr früh, das letzte endet um Mitternacht. Wohl dem Besucher, der in den kurzen Pausen überhaupt ein Restaurant findet, der Tourismus hat die Mittelalterstadt fest im Griff.

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