Der Stammtisch sitzt in der Falle. In einem Sendlinger Lokal von Einsatzkräften festgesetzt, müssen mehrere Dutzend zumeist junger Männer und Frauen am Samstagabend einer nach dem anderen eine „Bearbeitungsstraße“ der Münchner Polizei durchlaufen: Identitätsfestellung. Der Staatsschutz der Münchner Polizei weiß jetzt ziemlich genau, wer sich hinter der extrem rechten Propaganda-Gruppe in München verbirgt, die seit ein paar Monaten in der Szene von sich reden und der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ (IB) Konkurrenz zu machen versucht.
KriminalpolizeiMünchner Polizei zerschlägt rechtes Vernetzungstreffen
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Unter dem Namen „Patriotische Bewegung“ formieren sich rechte Akteure, um Propaganda für die AfD zu machen. Am Samstagabend marschierten sie durch München. Der Staatsschutz ermittelt wegen Sachbeschädigung.
Von Martin Bernstein

Attentat von 1970:Brandanschlag auf jüdisches Altenheim steht vor der Aufklärung – nach mehr als 50 Jahren
Die Ermittlungen der Münchner Generalstaatsanwaltschaft konzentrieren sich auf einen 2020 gestorbenen Münchner. Der Rechtsextremist, der das Seniorenheim in der Reichenbachstraße angezündet haben soll, ist für weitere Straftaten bekannt.
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