Auf einem großen Tisch in der Mitte liegt jede Menge zerknülltes Zeitungspapier. Japanisches Zeitungspapier. Das verraten die Schriftzeichen. Der Gastronom Moritz Haake und der Koch Johann Rappenglück haben an diesem Tag gerade ihr Geschirr ausgepackt. Moosgrün glänzend, manchmal mit ein paar hellblauen, teilweise ins Türkise gehenden Einschüssen. Eindeutig handgemacht. Eigens vom Keramikkünstler Takuya Kanamoto nur für sie gefertigt, in Japan, genauer gesagt in Nara bei Kyoto im Stil der sogenannten Oribe-Keramik. Kurzum: Die Teller und Platten sind tatsächlich etwas Besonderes. Und das ist auch so gewollt. Denn Haake und Rappenglück legen die Messlatte für ihr neues Restaurant Raya im Hotel Königshof hoch an. Sehr hoch.
Luxusgastronomie im KönigshofWas das Gourmetrestaurant Raya so besonders macht
Lesezeit: 4 Min.

Der Gastronom Moritz Haake und der frühere Sternekoch Johann Rappenglück wollen nach den Michelin-Sternen greifen. Eine besondere japanische Fine-Dining-Idee verlangt den Gästen des Raya im Königshof einiges ab – Pünktlichkeit zum Beispiel.
Von Astrid Becker
