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Rauminstallation:Hommage an das Seltsame

Philipp Hanich
(Foto: Veranstalter)

Eine inszenierte Ausstellung im Theaterraum Mathilde Westend

Seit nunmehr fünf Jahren schafft Theresa Hanich im Mathilde Westend Raum für die unterschiedlichsten theatralen Darstellungsformen - mal auf einem Plateau in der Mitte des kleinen Ladenlokals, mal an der Wand, im Fensterrahmen oder auf der Empore über der Toilette. Nun bietet die Schauspielerin und Theatermacherin der Malerei eine Bühne. Zu sehen sind unter dem Titel "When Jokers Atack" Bilder ihres Bruders Philipp Hanich - grafische Arbeiten in prägnanten Farben, die von der Umkehrung gerahmter Bildpräsentation leben.

Und weil sich das Ganze im Theater abspielt, darf bei dieser Ausstellung die Inszenierung nicht fehlen. So erwartet den Besucher in dem kleinen Zimmer an der Gollierstraße 81 eine Rauminstallation aus Bild, Musik, Lesung, Licht und Wein - von den Geschwistern als Hommage an das Seltsame und Ungewohnte konzipiert. Und um den Coronaregeln gerecht zu werden, lautet die Devise: ein Raum, zwei Besucher und 45 Minuten Zeit für ein intimes Kunsterlebnis. Die Besuchstermine für Oktober waren schnell ausgebucht. Nun wird die Aktion verlängert. Termine für November sind buchbar unter www.mathilde-westend.de.

© SZ vom 16.10.2020 / stz

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