Raubüberfall in WaldtruderingJugendliche bedrohen 18-Jährigen nachts im Park mit Machete

Die Polizei hat zwei der drei mutmaßlichen Täter schon ermittelt.
Die Polizei hat zwei der drei mutmaßlichen Täter schon ermittelt. Robert Haas/Robert Haas

Nach einem Raubüberfall auf einen jungen Mann nimmt die Polizei einen 16-jährigen Intensivtäter und einen ebenfalls polizeibekannten 15-Jährigen fest. Ein dritter Tatverdächtiger wird noch gesucht.

In der Parkanlage am Graf-Spee-Platz in Waldtrudering ist es, wie die Polizei erst jetzt mitteilt, Donnerstagnacht gegen zwei Uhr zu einem Raubüberfall gekommen. Ein 18-jähriger wurde dabei leicht verletzt.

Der 18-Jährige hatte sich mit Freunden in der Parkanlage getroffen, hatte aber auch laut Polizei über Soziale Medien Kontakt mit einem 15-Jährigen. Als die Freunde des 18-Jährigen gegangen waren, tauchte neben dem 15-Jährigen auch noch ein 16-Jähriger auf und bedrohte den 18-Jährigen mit einer Machete. Er und der 15-Jährige schlugen und traten das Opfer, entwendeten dessen Bargeld und ließen sich von einem dritten Mann zu einem Geldautomaten in der Nähe fahren. Dort zwangen sie den 18-Jährigen, einen vierstelligen Betrag abzuheben.

Mit dem Auto ging es dann weiter zur Wohnung des 18-Jährigen, in der auch seine Mutter wohnt. Wie die Polizei mitteilt, entwendete der 16-Jährige mit der Drohung „Halte den Mund, sonst bringe ich deine Mutter um“, diverse Gegenstände. Die drei Tatverdächtigen flohen mit dem Wagen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat zwei der drei Tatverdächtigen schnell ermittelt. Der 16-Jährige ist Polizeiangaben zufolge ein „jugendlicher Intensivtäter“ mit mehr als 100 Eintragungen, hauptsächlich wegen Eigentumsdelikten. Auch der 15 -Jährige sei schon häufig deswegen aufgefallen. Der 16-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft, der 15-Jährige wurde entlassen. Der Autofahrer ist noch nicht gefasst. Die Ermittlungen dauern an.

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Der mutmaßliche Täter begleitet die Teenagerin nach Hause. Danach muss sie zwei Tage ins Krankenhaus. Vor Gericht behauptet der Angeklagte, das Mädchen habe „den ersten Schritt“ gemacht.

SZ PlusVon Linus Freymark

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