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Ramersdorf:Stadt zieht den Stecker

Zwei Elektroladesäulen an der Hofangerstraße werden abgebaut

Für viel böses Blut hat die Installation von vier Elektroladesäulen an der Hofangerstraße 84 gesorgt. Vor allem der damit einhergehende Verlust von Kurzzeitparkplätzen hat die benachbarten Geschäftsleute erbost und zum Protest veranlasst. Schließlich forderten auch die CSU-Stadträtinnen Beatrix Burkhardt und Ulrike Grimm per Antrag, die Ladesäulen zu verlegen und die bisherigen Kurzzeitparkplätze wiederherzuzustellen.

Diesem Wunsch will die Stadt jetzt großteils nachkommen. Wie es in einer Mitteilung der Rathaus-Pressestelle heißt, seien aus verschiedenen Teilen der Bürgerschaft erhebliche Bedenken gegen den Standort der Elektro-Zapfsäulen geltend gemacht worden. Und weiter: "Infolge der darin ausgeführten Argumente zugunsten der Kurzzeitparkplätze entschied sich die ,AG Laden und Parken' im vorliegenden Einzelfall zugunsten eines Rückbaus des Standorts mit drei Ladesäulen auf eine Ladesäule." Somit bleibt laut Verwaltung die Ladesäule am Nordende erhalten, da dort der Gehweg am breitesten ist. Eine örtliche Verlegung zum Beispiel in benachbarte Straßen erschien als nicht umsetzbar.

Allerdings wird dieser Rückbau nicht umsonst zu haben sein. Laut den damit betrauten Stadtwerken kommen zu den bereits angefallenen Kosten zur Ertüchtigung des Standorts nun die Rückbaukosten für zwei der Ladesäulen hinzu. Lediglich deren Hardware könne an anderen Standorten weiterverwendet werden. Was letztlich zur Folge haben könnte, dass das geplante Ausbauziel von bis zu 550 Ladesäulen vielleicht nicht ganz erreicht wird.

Kurzfristig sollen zunächst zwei der drei Ladesäulen außer Betrieb gesetzt und später ganz abgebaut werden. Die vier Parkplätze davor werden laut Mitteilung aus dem Rathaus in Kurzzeitstellplätze geändert und auch entsprechend ausgeschildert.