Neues Buch über den skandalumwitterten FilmemacherAuf den Spuren Rainer Werner Fassbinders

Lesezeit: 2 Min.

Rainer Werner Fassbinder, hier 1981 bei den Dreharbeiten zum Film „Lola" in München.
Rainer Werner Fassbinder, hier 1981 bei den Dreharbeiten zum Film „Lola" in München. Frank Leonhardt

Gefühlskälte als politisches Prinzip? Ein neues Buch über Rainer Werner Fassbinder beschäftigt sich mit Grenzüberschreitungen und medialen Brechungen in den Filmen des Regisseurs.

Von Josef Grübl, München

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Vor 44 Jahren starb Rainer Werner Fassbinder, er ist mittlerweile länger tot, als er am Leben war. Das Münchner Regiegenie wurde nur 37 Jahre alt, sein Werk ist gewaltig und umfasst Filme, Serien und Theaterstücke. Einige wurden zu Kino-Klassikern („Die Ehe der Maria Braun“, „Angst essen Seele auf“), andere stehen weiterhin auf den Spielplänen der Theater (in München etwa zuletzt „Katzelmacher“ an den Kammerspielen). Berühmte Regiekollegen wie Pedro Almodóvar, Todd Haynes oder François Ozon sind Fans, Letzterer hat schon öfter Fassbinder-Stoffe verfilmt, etwa „Tropfen auf heiße Steine“ oder „Peter von Kant“.

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