Radsternfahrt in MünchenRadler so weit das Auge reicht

Tausende versammeln sich am Sonntagnachmittag auf dem Königsplatz, um für bessere Bedingungen für Fahrradfahrer in München zu demonstrieren. Danach wollen sie den Altstadtring erobern.

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Tom Soyer

Mit einer Radsternfahrt durch München demonstrieren Tausende am Sonntag für bessere Bedingungen für Fahrradfahrer in der Stadt. Das ist auch das Ziel eines Bürgerbegehrens, für das im Moment Unterschriften gesammelt werden.

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Florian Peljak

Bei der Radsternfahrt ging es am Mittag zunächst vom Schloß Nymphenburg, von der Studentenstadt, vom Ostbahnhof und vom Westpark Richtung Königsplatz.

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Florian Peljak

Ausgesprochen gut war die Stimmung schon draußen an den Startpunkten für die Sternfahrt zum Königsplatz.

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Florian Peljak

Diese beiden Demo-Teilnehmer mussten nicht einmal selbst strampeln, um sich für eine bessere Infrastruktur für Radfahrer einzusetzen. Sie fuhren in einer Rikscha mit.

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Tom Soyer

Auf dem Königsplatz versammelten sich laut Veranstalter etwa 12 000 Teilnehmer mit ihren Fahrrädern. Die Polizei sprach von 12 000 bis 15 000 Menschen. Für Nachzügler wurde der Platz mit der Zeit knapp. Von der Bühne bis zum Obelisken auf dem Karolinenplatz waren nur Radler zu sehen

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Tom Soyer

Ziel der Demonstration war es auch, möglichst viele Unterschriften für den Münchner Radentscheid zu sammeln.

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Tom Soyer

Bis etwa 14.45 Uhr war auf dem Königsplatz ein Programm mit Reden und Musik geplant, auch "Die Wellbappn" standen auf der Bühne. Im Anschluss wollten die Teilnehmer den Altstadtring erobern, zwei Runden waren geplant. Ein zweites Bürgerbegehren fordert nämlich einen Altstadt-Radlring.

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Tom Soyer

Radler so weit das Auge reicht: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und das Bündnis "Radentscheid München" hatten im Vorfeld mit etwa 5000 Teilnehmern gerechnet. Diese Erwartung wurde übertroffen.

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Tom Soyer

Die Demonstration lief problemlos ab. Die Polizei begleitete die Radsternfahrt auf Motorrädern. Für den Autoverkehr waren die Straßen während der Radsternfahrt gesperrt.

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Tom Soyer

Nach der Umrundung der Altstadt wollten die Radler wieder zum Königsplatz zurückkehren. Dort sollte es etwa bis 17 Uhr weitere Reden und Musik geben.

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N/A

Wer es während der Demo mit dem Auto probieren wollte, scheiterte grandios. An diesem Sonntag gehörten viele Straßen den Radlern.

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