Tia ist Anfang zwanzig. Sie liegt in einem Seminarhaus auf dünnen Matratzen, umgeben von jungen Leuten aus ihrem Studierendenmagazin. Neben ihr zieht sich Aurelia um: rote Haare, helle Haut, burgunderfarbene Spitze. „Ich musste sie die ganze Zeit angucken“, sagt Tia heute und lacht. „Sie hatte auch so schöne Unterwäsche an. Ich fand sie halt einfach nur ultra hot.“
Gen Z und die LiebeWenn Frauen erst spät merken, dass sie queer sind
Lesezeit: 9 Min.

Tia, Toni und Ronia sind Mitte zwanzig – und entdecken gerade, wen sie wirklich begehren. Über ein Gefühl, das immer schon da war, nur noch keinen Namen hatte.
Von Sophie Gartmann
