München heute: Corona-Quarantäne - wie Sie sich gut vorbereiten / Teuerste Wiesn aller Zeiten

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(Foto: Imago; Collage Jessy Asmus)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

von Thomas Balbierer

Vor Kurzem konnte ich den Ernstfall proben: Eine Person aus meinem privaten Umfeld hatte sich mit dem Coronavirus infiziert, kurz vor dem positiven Ergebnis hatten wir viel Zeit miteinander verbracht. Ich sagte alle Termine ab, machte sofort einen Selbsttest und später einen PCR-Test. Tagelang verbarrikadierte ich mich zu Hause, wartete, ob Symptome kamen. Sie kamen nicht. Sämtliche Tests blieben negativ - ich hatte mich zum Glück nicht infiziert.

Doch die Mini-Quarantäne gab mir einen Vorgeschmack auf das, was derzeit viele Menschen in München trifft: Sie dürfen nach einem positiven Corona-Test ihre Wohnung nicht mehr verlassen - auch wenn die Infektion symptomfrei verläuft. Und sie gab mir einen Eindruck davon, dass man besser nicht unvorbereitet in die sogenannte häusliche Isolierung geht - auch wenn die Quarantänezeit gerade auf zehn Tage verkürzt wurde.

Meine Lebensmittelvorräte hätten zum Beispiel keine vier Tage gereicht, denn ich gehöre zu jener Sorte Mensch, die am liebsten jeden Tag frisch einkauft. Selbst die banalsten Dinge wären in der Quarantäne plötzlich verboten gewesen: der Gang zum Briefkasten im Treppenhaus, die Entsorgung des Biomülls. Im Kopf ratterte ich schon die Liste möglicher Helfer aus dem Freundes- und Familienkreis runter, die die Zeitung aus der Post holen und mir einen Fresskorb vor die Tür stellen könnten.

Damit die Quarantäne Sie im Fall der Fälle nicht so kalt erwischt, geben wir angesichts der Omikron-Welle Tipps, wie man schon vor einem positiven Ergebnis vorsorgen kann und die Zwangspause daheim am besten übersteht.

Auf Instagram haben wir zudem unsere Follower gefragt, wie sie ihre Quarantäne verbracht haben. Die einen nutzten die Zeit zum Lesen, andere stickten oder schrieben Gedichte. Auch nächtliche Ausbrüche wurden gebeichtet. Am besten gefiel mir allerdings der Beitrag einer Nutzerin, die offenbar eine Slackline durch ihre Wohnung gespannt hatte. Wäre das auch was für Sie?

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