Langjährige Haftstrafen in Moskau„Pussy Riot“ melden sich nach Urteil zu Wort

Lesezeit: 3 Min.

Da war das Putin-Porträt schon bepinkelt und vom Sockel gestoßen: Drei Mitglieder von „Pussy Riot“ zusammen mit dem  Künstler Wolfgang Flatz, der sie eingeladen hatte, nach der Performance in der Pinakothek der Moderne.
Da war das Putin-Porträt schon bepinkelt und vom Sockel gestoßen: Drei Mitglieder von „Pussy Riot“ zusammen mit dem  Künstler Wolfgang Flatz, der sie eingeladen hatte, nach der Performance in der Pinakothek der Moderne. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Trotz der Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen – auch wegen einer Performance in München – lassen sich die Mitglieder von „Pussy Riot“ nicht zum Schweigen bringen. Sie werfen dem Regime in Moskau „Einschüchterung, Erpressung, Rache“ vor.

Von Evelyn Vogel

Vor einigen Tagen hat ein Gericht in Moskau fünf Mitglieder des russischen Punk-Kollektivs Pussy Riot in Abwesenheit zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Man warf ihnen vor, die russische Armee zu verleumden und Falschinformationen über sie zu verbreiten. Als Beleg für die erhobenen Vorwürfe wurde unter anderem auf eine Performance in der Pinakothek der Moderne in München verwiesen, bei der eine der drei Frauen auf ein Porträt von Putin pinkelte.

Zur SZ-Startseite

Pussy Riot im Haus der Kunst München
:„Was in Russland passiert, kann überall passieren“

Maria Aljochina und Taso Pletner von Pussy Riot stellen im Haus der Kunst in München ihre Ausstellung vor – eine hochemotionale und zugleich sehr kämpferische Lehrstunde in Zivilcourage.

SZ PlusVon Evelyn Vogel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: