Vor einigen Tagen hat ein Gericht in Moskau fünf Mitglieder des russischen Punk-Kollektivs Pussy Riot in Abwesenheit zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Man warf ihnen vor, die russische Armee zu verleumden und Falschinformationen über sie zu verbreiten. Als Beleg für die erhobenen Vorwürfe wurde unter anderem auf eine Performance in der Pinakothek der Moderne in München verwiesen, bei der eine der drei Frauen auf ein Porträt von Putin pinkelte.
Langjährige Haftstrafen in Moskau„Pussy Riot“ melden sich nach Urteil zu Wort
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Trotz der Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen – auch wegen einer Performance in München – lassen sich die Mitglieder von „Pussy Riot“ nicht zum Schweigen bringen. Sie werfen dem Regime in Moskau „Einschüchterung, Erpressung, Rache“ vor.
Von Evelyn Vogel
