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Rückblick:Wie sich die Anti-Siko-Demo entwickelt hat

Demonstration während der Münchner Sicherheitskonferenz 2002, Menge von Demonstranten bei einer Protestkundgebung während der Münchner Sicherheitskonferenz.

Bei der ersten Anti-Siko-Demo vor 18 Jahren rechnete die Polizei mit 3000 gewaltbereiten Autonomen, es kamen dann 10 000 friedliche Demonstranten.

(Foto: RUMPF, STEPHAN)

2002 versetzte die Protestkundgebung gegen die Sicherheitskonferenz Polizisten in Alarmbereitschaft. Heute hat die Friedensbewegung viel von ihrem Schwung verloren.

Von Martin Bernstein

Früher war mehr Aufbegehren? Stimmt nicht. Zu Tausenden, manchmal sogar zu Zehntausenden gehen Münchnerinnen und Münchner auf die Straße. Zwischen 40 000 und 60 000 Menschen demonstrierten am 20. September 2019 bei "Fridays for Future" für den Klimaschutz, 18 000 im November. 10 000 bis 20 000 waren es am 19. Mai, die sich bei einer Kundgebung gegen den Rechtsruck in Europa wehrten. Jeweils Zehntausende ließen sich auch 2018 mobilisieren - für Naturschutz, gegen das Polizeiaufgabengesetz, gegen Mietspekulation, für Bürgerrechte.

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