Promis über ihr Abitur – Amelie Fried, Moderatorin

SZ: Wann haben Sie Abitur gemacht?

Fried: 1975, mit 16 Jahren, in der Odenwaldschule/Heppenheim, meine Note war 2,1.

SZ: Wo waren Sie überraschend gut?

Fried: In keinem Fach. Die gute Deutschnote war nicht überraschend.

SZ: Aussetzer?

Fried: Wie erwartet: bei den naturwissenschaftlichen Fächern.

SZ: Symptome der Nervosität?

Fried: Ich hatte vor der ersten Prüfung Husten und eine halbe Flasche Hustensaft getrunken. Der enthielt Codein, so war ich entspannt. Ich musste eher aufpassen, nicht einzuschlafen.

SZ: Gab's eine Überraschung?

Fried: Da ich frei von jedem Ehrgeiz war, habe ich es genommen, wie's kam.

SZ: Ihr Abi-Albtraum?

Fried: Ich träume eher davon, als Moderatorin in eine Runde mit Talkgästen zu kommen, von denen ich keinen kenne.

SZ: Ein Song von damals?

Fried: "No Milk Today".

SZ: Und wie war das Gefühl, als alles vorbei und bestanden war?

Fried: Ein grandioses Gefühl der Erleichterung und Freiheit!

SZ: Was wünschen Sie den Schülern?

Fried: Viel Glück, gute Nerven und das bestmögliche Ergebnis!

Foto: Claus Schunk

8. Mai 2009, 10:492009-05-08 10:49:00 ©