Verein Pro Wildlife„Wildtiere sind keine Entertainer“

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Der Rotaugenlaubfrosch wird wegen seiner Schönheit illegal gefangen und verkauft.
Der Rotaugenlaubfrosch wird wegen seiner Schönheit illegal gefangen und verkauft. IMAGO/imageBROKER/G. Lacz/IMAGO/imagebroker

Delfine werden von Instagramjägern verfolgt, Affen für Selfies unter Drogen gesetzt. Sandra Altherr kämpft international für wirksamen Tierschutz. Das klappt immer wieder sogar vom Schreibtisch in München aus.

Interview von Karina Jais

Eine Amsel mit gebrochenem Flügel und ein geschwächtes Eichhörnchen – Sandra Altherr wuchs mit heimischen Tieren auf, die ihre Mutter verletzt eingesammelt, gesundgepflegt und freigelassen hat. Wildtiere lernte sie durch Filme von Heinz Sielmann und Jacques Cousteau kennen. Von klein auf wusste sie, sie würde Biologin werden. Sie wurde zudem erfolgreiche Gründerin: Vor 25 Jahren rief sie eine Schutzorganisation für Wildtiere ins Leben. „Pro Wildlife“ beschäftigt heute neun Mitarbeiter und unterstützt weltweit Regierungen beim Artenschutz. Sandra Altherr bittet gut gelaunt, im Sommerkleid und barfuß in ihr Sendlinger Büro. Die 57-Jährige erzählt begeistert von ihrer Arbeit und zeigt stolz die Fotogalerie von Tierarten, die mit Hilfe von Pro Wildlife unter Schutz gestellt wurden. Nur ein Teil findet an den Bürowänden Platz, inzwischen sind es 430 Arten.

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