Klassik:Offensiv und dunkel wogend

Klassik: Die Münchner Symphoniker öffnen sich für Neues.

Die Münchner Symphoniker öffnen sich für Neues.

(Foto: Peter von Felbert)

Der neue Chefdirigent meint es ernst: Unter der Leitung von Joseph Bastian kombinieren die Münchner Symphoniker Beethoven mit Emilie Mayer. Die Programmgestaltung scheint diverser zu werden.

Von Rita Argauer

Der Wink sitzt: Die Münchner Symphoniker stellen im Prinzregententheater Beethovens Violinkonzert und Emilie Mayers Symphonie Nr. 7 gegenüber und zeigen damit, dass sie es mit der Öffnung ihres Orchesters hin zu mehr Diversität auch in der Programmplanung ernst meinen. So eröffnet das Orchester unter seinem neuen Chef Joseph Bastian mit diesem dunklen, schweren und ein bisschen pompösen Werk einer Frau, die sich im 19. Jahrhundert gegen die meisten für ihr Geschlecht geltenden Konventionen stellte. Sie blieb unverheiratet, setzte auf Musik und ihre Ambitionen reichten über die Salons hinaus. Sie schrieb große Symphonien.

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