Eineinhalb Jahre ist es her, dass Lukas Sternath beim ARD-Musikwettbewerb in München mit 21 Jahren neben dem Ersten Preis noch sieben Sonderpreise abräumte. Entsprechend ist das Prinzregententheater bei seinem ersten Solorecital in der Stadt bereits bestens gefüllt. Und der österreichische Jungpianist lässt sich nicht lumpen, wählt gleich drei Schwergewichte des romantischen Klavierrepertoires: Schumanns C-Dur-Fantasie, Schuberts "Wanderer"-Fantasie und Liszts h-Moll-Sonate, eher beschwert als erleichtert noch um den eingeschobenen "Il penseroso" aus Liszts "Années de Pèlerinage".
Klavierkonzert im PrinzregententheaterDie Fähigkeit, sich Zeit zu nehmen
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Vor eineinhalb Jahren räumte der Jungpianist Lukas Sternath beim ARD-Musikwettbewerb die Preise ab. Nun zeigt er bei seinem ersten Solorecital in München, was er kann.
Kritik von Michael Stallknecht
