Preview:Fesselndes Familiendrama

Großer Auftritt für Viggo Mortensen: Bevor "Falling" ins Kino kommt, ist sein Werk in München als Preview zu sehen.

Von Josef Grübl

Preview: Vater (Lance Henriksen) und Sohn (Viggo Mortensen) sind im Film "Falling" selten einer Meinung.

Vater (Lance Henriksen) und Sohn (Viggo Mortensen) sind im Film "Falling" selten einer Meinung.

(Foto: Prokino)

Wie lange lässt er sich all das noch gefallen? Das ist die Frage, die man sich als Zuschauer in Viggo Mortensens Regiedebüt stellt. Der Schauspieler, als Aragorn in den Der Herr der Ringe-Filmen weltberühmt geworden, inszenierte Falling nicht nur, sondern schrieb auch das Buch und die Musik, er produzierte den Film und spielte die Hauptrolle.

Als spät geouteter schwuler Vater lebt der von ihm verkörperte John mit seinem Ehemann in Kalifornien, seine Tochter wohnt bei ihnen, es ist das reinste Patchwork-Glück. Doch da wäre noch Johns Vater: Willis (Lance Henriksen) haust allein auf seiner Farm, er ist krank und braucht Hilfe. Als ihn John zu sich holt, fangen die Probleme an, der alte Herr ist homophob, rassistisch und erzählt obszöne Sexgeschichten. In einer Reihe langer Rückblenden taucht das Publikum immer tiefer in die vertrackte Geschichte dieser Familie ein. Der Film lief 2020 auf mehreren Festivals, kommende Woche startet er in den deutschen Kinos. Vorab ist er als Preview bei den Münchner Filmkunstwochen zu sehen, im ABC-Kino und im City.

Falling, CAN/GB/US 2020, Regie: Viggo Mortensen, Spielzeiten der Previews unter www.filmkunstwochen-muenchen.de, offizieller Kinostart: 12. August 2021

© SZ vom 04.08.2021
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