Aufführungstitel sind Suchaufträge. Weiß man, dass ein Stück „Cacti“ – also „Kakteen“ – heißt, ordnet man das feinstrahlige Bühnenlicht schnell als stachelig ein und meint zu spüren, wie die ersten, vereinzelten Streicherklänge piksen. Und haben die hellen Bodies, die die Tänzer tragen, nicht dieses hauchzarte Grün der fiesen Kaktus-Härchen?
Eröffnung der Ballettfestwoche in MünchenTanz, der dreifach über sich hinauswächst
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Im Triple „Common Ground“ am Staatsballett treffen drei eigenwillige choreografische Handschriften aufeinander, spielerisch im Umgang mit Form und Technik – und garantiert nicht staubig.
Kritik von Sabine Leucht
