München Polizeibus abgebrannt, Drohnen beschlagnahmt

Auf das Fahrzeug wurde vermutlich ein Brandanschlag verübt - kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz. Außerdem gab es mehrere Einsätze wegen Drohnen.

Rund um die 55. Münchner Sicherheitskonferenz sind bis Samstagfrüh 59 Autos abgeschleppt worden. Zudem wurden nach Angaben der Polizei sieben Drohnen über der Sicherheitszone gesichtet. Vier Piloten mussten ihre Drohne abgeben - der Jüngste war erst zwölf Jahre alt.

Bereits in der Nacht zum Freitag ist auf ein im Stadtteil Zamdorf abgestelltes Polizeifahrzeug vermutlich ein Brandanschlag verübt worden. Gegen zwei Uhr sahen Beamte aus Rheinland-Pfalz, die zum Schutz der Konferenz nach München abkommandiert sind, dass ihr in der Lüderitzstraße geparkter Kleinbus in Flammen stand. Sie alarmierten die Feuerwehr und griffen selbst zum Handfeuerlöscher.

Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 70 000 Euro. Erste Ermittlungen deuten auf Brandstiftung hin. Auch der Staatsschutz ist eingeschaltet. Offenbar werden Linksradikale hinter dem Anschlag vermutet. Gesucht werden jetzt Zeugen (Telefon 089/2910-0). Das Polizeifahrzeug war im Bereich Lüderitzstraße, Ina-Seidel-Bogen, Eggenfeldener Straße abgestellt gewesen.