In der Münchner Innenstadt ist es am Donnerstag während des abendlichen Berufsverkehrs zu Beeinträchtigungen gekommen. Wegen eines verdächtigen Gegenstands sperrte die Polizei die Kreuzung der vielbefahrenen Schleißheimer Straße und Gabelsbergerstraße im Umkreis von zunächst 30 Metern, wie ein Sprecher mitteilte.
Ein 40 Jahre alter Mann hatte der Polizei gegen 16.45 Uhr mitgeteilt, dass sich in seinem Fahrradkorb ein Gegenstand befinde, der einer Sprengstoffvorrichtung ähnele. Entsprechend geschulte Spezialisten des Polizeipräsidiums München untersuchten mithilfe eines Diensthundes das Fahrrad, das in einem Innenhof der Schleißheimer Straße abgestellt war. Wie sich herausstellte, handelte es sich um zusammengebundene leere Röhren, die mit Kabeln verbunden waren. Der Gegenstand habe sich zwar als harmlos erwiesen, aber durchaus den Eindruck von Dynamitstangen erwecken können, erklärte der Polizeisprecher.
Die Straßensperren konnten nach rund 90 Minuten aufgehoben werden, die zuvor in Sicherheit gebrachten Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die weiteren Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten werden derzeit gegen Unbekannt vom Kommissariat 25 geführt.

