Polizei München:Schießerei in Münchner Maxvorstadt: Täter überwältigt

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Großeinsatz der Polizei in München

Polizisten stehen nach der Schießerei in der Maxvorstadt auf der Straße und sichern den Einsatzort.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Schusswechsel, zwei Verletzte und drei Stunden Einsatz: Der 40 Jahre alte Schütze hat aufgegeben, die Polizei gibt Entwarnung.

Bei einer Schießerei in der Maxvorstadt sind offenbar zwei Personen verletzt worden. Wie die Münchner Polizei mitteilte, wurde der Täter gegen 21 Uhr überwältigt, nachdem er zuvor fast drei Stunden lang gedroht hatte, sich zu erschießen. Die Absperrungen rund um den Tatort blieben zunächst bestehen.

Einen Terrorbezug hat die Polizei von Anfang an ausgeschlossen, es handelt sich wohl um eine Beziehungstat. Offenbar gab es um kurz vor 18 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen, zwei Männer und eine Frau sollen der Polizei zufolge auf der Straße gestritten haben. Dabei soll ein Mann auf einen anderen geschossen haben, der 24-Jährige Mann wurde durch drei Schüsse verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die ebenfalls 24 Jahre alte Frau blieb unverletzt.

Täter droht, sich zu erschießen

Der 40 Jahre alte Täter wurde vor einem Haus an der Zentnerstraße zunächst gestellt, konnte aber noch nicht festgenommen werden. Er saß verletzt auf der Straße und droht damit, sich umzubringen. Offenbar wurde er bei einem Schusswechsel mit den Einsatzkräften am Bein getroffen. Der psychologische Dienst der Polizei war im Gespräch mit ihm.

Die Polizei bat die Anwohner deshalb dringend darum, sich von den Fenstern fernzuhalten. Da sich viele offenbar nicht daran hielten, wurde der Aufruf auf Twitter und Facebook mehrfach wiederholt. Wer von dem Vorfall zunächst nichts mitbekommen hatte, sei nicht extra informiert worden, berichtete eine Anwohnerin, "kein Klingeln, kein Klopfen, keine Durchsagen. Aber als wir aus dem Haus wollten, wurden wir von einem bewaffneten Polizisten zurückgeschickt." Dann stand auch eine Polizistin mit schusssicherer Weste am Haus gegenüber im Hauseingang "und hat uns bedeutet, vom Fenster zurückzugehen."

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