PasingZehn Beamte sind nötig, um einen verwirrten Mann zu bändigen

Nur mit Verstärkung gelang es der Polizei, einen verwirrten Mann zu bändigen.
Nur mit Verstärkung gelang es der Polizei, einen verwirrten Mann zu bändigen.
Foto: Peter Kneffel/dpa

Der 42-Jährige attackiert die Besatzung eines Streifenwagens. Die muss Verstärkung rufen, um den Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Drei Beamte werden verletzt.

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Ein offensichtlich psychisch kranker Mann hat am frühen Donnerstagmorgen die Polizei in Pasing schwer beschäftigt. Insgesamt zehn Beamte waren nötig, um den 42-Jährigen zu bändigen. Nachdem er wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt war, wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Eine Anwohnerin der Nimmerfallstraße hatte gegen 3.30 Uhr den Notruf gewählt wegen eines Mannes, der nicht nur wegen seines freien Oberkörpers einen verwirrten Eindruck auf sie machte. Als ein Streifenwagen eintraf, näherte sich der Mann der Fahrertür, riss sie auf und griff nach dem Schlagstock des Fahrers. Dieser wehrte sich mit einem Pfefferspray, das jedoch wirkungslos blieb. Dem 42-Jährigen gelang es sogar, den Strahl auf den Beamten umzulenken.

Eine zwischenzeitlich ausgestiegene Beamtin schubste der Mann zu Boden und warf sich mit seinem ganzen Gewicht auf sie. Eine weitere Beamtin schaffte es mit Hilfe ihres Schlagstocks nur, weitere Übergriffe auf ihre handlungsunfähige Kollegin zu verhindern. Erst mit Hilfe von hinzugerufener Verstärkung gelang es, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Dazu waren sieben weitere Beamte direkt mit ihm befasst. Die drei Polizisten, die zuerst am Ort waren, wurden bei dem Einsatz so verletzt, dass sie zunächst nicht mehr dienstfähig waren.

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