Ausstellung im Lenbachhaus MünchenPlexiglas und Zwangsarbeit – eine unheilvolle Verbindung

Lesezeit: 3 Min.

Franz Wanners Video „Mind the Memory Gap“ von 2022 greift in fiktionalisierter Form die Strategie des „Greenwashings“ deutscher Unternehmen auf, ihre Rolle im Nationalsozialismus durch Geschichtsmarketing geschäftsverträglich zu vermitteln.
Franz Wanners Video „Mind the Memory Gap“ von 2022 greift in fiktionalisierter Form die Strategie des „Greenwashings“ deutscher Unternehmen auf, ihre Rolle im Nationalsozialismus durch Geschichtsmarketing geschäftsverträglich zu vermitteln.
© Franz Wanner

Franz Wanner begibt sich im Münchner Lenbachhaus auf die Spuren eines Materials, das so leicht und transparent wie schwer geschichtsträchtig ist.

Von Evelyn Vogel

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Es gibt einige Marken, deren Name steht für das Produkt selbst. Tempo und Kleenex, Tesa und Uhu sind solche Marken. Auch Labello und Maggi oder auch Spüli sind im Grunde das reinste Namedropping. Und doch weiß jeder gleich, was gemeint ist. Vielen Käufern ist es dabei sogar egal, welche Firma sich dahinter verbirgt und ob es sich um das originale Marken- oder ein No-Name-Produkt handelt.

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