Als Ende vergangenen Jahres der erste Schwung der Epstein-Akten erschien, da war ein großer Teil der Seiten geschwärzt. Und viele fragten sich sofort, warum. Wird hier etwas verheimlicht? Geht es um die Persönlichkeitsrechte der Opfer? Oder werden hier stattdessen vielleicht die Täter geschützt? Etwas zu schwärzen, das ist jedenfalls eine vertraute Strategie, um Wörter, Sätze oder ganze Texte unleserlich zu machen. Und auf diese Weise bestimmte Dinge dem Blick der Öffentlichkeit zu entziehen.
Ausstellung „Sweeter Than Honey“ in der Pinakothek der ModerneDie Macht der Schrift
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Besenstarke Pinselstriche und ein japanisches Schriftzeichen pro Werk: die Arbeiten von Yūichi Inoue.
Dirk TackeSprache kann die Türen zu verborgenen Welten öffnen. Das kann sehr befreiend, aber auch gefährlich sein, wie eine aktuelle Ausstellung in München zeigt.
Von Jürgen Moises
