Debatte um Münchner Konzerthaus:Warum der Konzertsaal im Werksviertel längst existiert

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Die Sonne grüßt Alain Roche bei seinem letzten Konzert der Reihe "When The Sun Stands Still" im Werksviertel noch einmal mit ihrem schönsten Morgenrot. (Foto: Ralf Dombrowski)

Der Pianist Alain Roche hat 182 Tage in Folge zum Sonnenaufgang, an einem Kran hängend, ein Konzert gegeben. Die Menschen sind zu Tausenden gekommen, um ihn zu hören.

Kolumne von Susanne Hermanski

Die Erde hat ihn wieder: Alain Roche steht mit Beinen, zurück auf dem Kiesgrund im Werksviertel. Er verbeugt sich, die Zuschauer spenden ihm frenetischen Applaus. Das war das letzte von 182 Konzerten der Reihe „When The Sun Stands Still“ im Werksviertel, just auf jener Baustelle hinter dem Riesenrad. 182 Tage in Folge hat der Schweizer Pianist dort auf seinem schwebenden Flügel gespielt, egal ob ihm die Minusgrade in die Glieder fuhren, der Wind an den Seilen zerrte, mit denen sein Flügel an einem Kran befestigt wird und er wiederum an diesem Flügel. Egal, ob der Starkregen ihn schier von den Tasten wusch.

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