America-Serie der Münchner PhilharmonikerBlaue Noten und Gospel-Gefühle

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Er fremdelt nicht mit der Partitur: der Saxophonist Matthias Ambrosius.
Er fremdelt nicht mit der Partitur: der Saxophonist Matthias Ambrosius. (Foto: Tobias Hase / mphil)

Die Münchner Philharmoniker spielen in der Isarphilharmonie ein immer wieder überraschendes, amerikanisches Programm.

Kritik von Paul Schäufele

Im Jahr, in dem die USA sich zum zweiten Mal in die Abgründe politischer Grotesken stürzen, fragen sich die Münchner Philharmoniker: Was hat es mit dem Land auf sich? Erfreulicherweise steht am Anfang der „America“-Serie ein Werk des Allergrößten: Duke Ellingtons „Les trois rois noirs“ eröffnet die bis in den Juli dauernde Reihe mit einem musikalischen melting pot, der Jazz-Register mit Orchester-Effekten verschmilzt. Drei attraktive Stücke, charaktervoll und flirrend vor einer Art von Ausdruck, mit dem die Philharmoniker selten in Kontakt kommen.

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