Im Jahr, in dem die USA sich zum zweiten Mal in die Abgründe politischer Grotesken stürzen, fragen sich die Münchner Philharmoniker: Was hat es mit dem Land auf sich? Erfreulicherweise steht am Anfang der „America“-Serie ein Werk des Allergrößten: Duke Ellingtons „Les trois rois noirs“ eröffnet die bis in den Juli dauernde Reihe mit einem musikalischen melting pot, der Jazz-Register mit Orchester-Effekten verschmilzt. Drei attraktive Stücke, charaktervoll und flirrend vor einer Art von Ausdruck, mit dem die Philharmoniker selten in Kontakt kommen.
America-Serie der Münchner PhilharmonikerBlaue Noten und Gospel-Gefühle
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Die Münchner Philharmoniker spielen in der Isarphilharmonie ein immer wieder überraschendes, amerikanisches Programm.
Kritik von Paul Schäufele