Der ungewöhnliche Werdegang von Phil Vetter:"Jetzt bin ich froh, dass ich kein Rockstar geworden bin"

Lesezeit: 4 min

"Ich habe mich immer krass unwohl gefühlt", sagt Phil Vetter über seine Shooting-Erfahrungen als Musiker - deswegen versucht er heute als Fotograf, seinen Models "Angst und Hemmungen zu nehmen". Hier ein Selbstporträt von ihm. (Foto: Phil Vetter)

Phil Vetter war immer begnadeter Musiker, und in jungen Jahren hat er alles daran gesetzt, berühmt zu werden. Jetzt, Jahrzehnte später, ist er erfolgreich - als Fotograf. Über die Frage: Wie man findet, was einen glücklich macht. 

Von Michael Bremmer

Es ist eine nachdenkliche Pose. Die linke Hand stützt das Kinn, die rechte Hand hält eine Vase, in der getrocknete Blumen stecken. Phil Vetter trägt eine braune Kappe, die Ärmel des Pullovers sind bis zum Ellbogen hochgekrempelt. Auf den Armen sind Tattoos zu sehen. Er schaut in die Kamera, starr, wehmütig. Die linke Gesichtshälfte liegt im Dunkeln bis auf einen kleinen Fleck unter dem Auge, das Licht fängt sich in der anderen Gesichtshälfte. Ein Porträt wie ein Ölgemälde eines alten Meisters. Aber es ist eine Fotografie. Ein Selbstporträt von Phil Vetter. In jungen Jahren hatte er alles daran gesetzt, Rockstar zu werden. Jetzt, Jahrzehnte später, ist er erfolgreich - als Fotograf. Wie geht er damit um?

Zur SZ-Startseite

SZ PlusDas zweite Pop-Album von Malva aus München
:Verführung für Fortgeschrittene

Malva gilt als eine der größten Pop-Hoffnungen Münchens, spielte fleißig wie kaum eine andere Musikerin. Auf ihrem zweiten Album "A Soft Seduction Daily" singt sie über Sex zum Spaß und Trennungen - und meint doch mehr.

Von Michael Zirnstein

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: