Ein winziger Zwergziegenbock wird an einer blauen Hundeleine herumgeführt. Menschen, die man nicht erkennen kann, stehen um das Tier herum, tätscheln es. Es fühlt sich sichtlich unwohl. Es will nur weg und zieht an der Leine. „Wenn das normale Haustier zu langweilig wird“ steht als Überschrift über dem Post. Man muss genau hinschauen, um zu begreifen, was man da in diesem Tiktok-Video gerade sieht: ein Nutztier als Social-Media-Attraktion. Um Aufmerksamkeit im Netz zu erregen, viele Klicks zu bekommen und viel Reichweite.
PetfluencingDie traurige Wahrheit über die Tiktok-Ziege Ronaldo
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Ziege Ronaldo lebt nun im Tierheim.
Tierheim MünchenSein Besitzer inszeniert ihn auf Social Media als Star, doch nachts muss das Tier in einer Garage hausen. Über die Schattenseiten des sogenannten Petfluencings – und Tierbesitzer, die für Klicks alles machen.
Von Nicole Graner
