Perlach Fläche im Fokus

Bezirksausschuss setzt sich für Gymnasiums-Standort ein

Die CSU-Fraktion im Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach setzt sich mit Nachdruck dafür ein, stadteigene Flächen an der Arnold-Sommerfeld- und an der Carl-Wery-Straße frühzeitig darauf zu prüfen, ob sie als Reserveflächen für einen weiteren Gymnasiums-Standort geeignet sind. Neben der Größe des Areals spreche für die Fläche die hervorragende Verkehrsanbindung, aber auch die Nähe zum Umland, was unter Umständen Kooperationsmöglichkeiten eröffne analog zum Beispiel des Gymnasiums Karlsfeld. Hier finanzierten die Stadt München und der Landkreis Dachau gemeinsam den Schulbau. Ein weiterer Pluspunkt wäre laut CSU die Möglichkeit, durch Mitnutzungen auch bürgerschaftliches Engagement zu befördern.

Die Vorschläge, die der BA abschließend verabschiedete, finden sich in einer Stellungnahme zur Schulbauoffensive. Darin heißt es, das Gremium erkenne zwar die Bemühungen der Stadt an. Der BA 16 teile jedoch nicht die Prognose zur Neubautätigkeit. Die Zahlen stützten sich auf den Demografiebericht für die Stadtbezirke und seien bereits überholt. Außerdem würde die Nachverdichtung im Bestand zu wenig berücksichtigt: "Die Praxis im Bezirksausschuss lehrt aber eindrucksvoll, dass aktuell fast monatlich neue Planungen für zusätzliche Verdichtungen hinzukommen, im großen Stil auch gefördert durch die Erteilung großzügiger Befreiungen von geltenden Bebauungsplänen." Insofern sei davon auszugehen, dass sich der Bedarf an gymnasialen Schulplätzen noch deutlich erhöhen und der laut Vorlage des Referats für Bildung und Sport bestehende Engpass sich weiter verschärfen werde.