Süddeutsche Zeitung

Performance:Zwischen Drama und Poesie

Musik, Tanz und Malerei - so unterschiedlich diese künstlerischen Ausdrucksformen auch sein mögen, so gewinnbringend kann es sein, wenn man sie miteinander verquickt, um etwas ganz Neues entstehen zu lassen. Gleichwohl müssen Tänzer, Maler und Musiker dafür eine gewisse Offenheit mitbringen, eine Neugier gegenüber dem Anderen. Anja Verbeek von Loewis hat dieses Experiment gewagt und mit ihrer sogenannten Momentmalerei ein Konzept ersonnen, das die Tänzerin Laura Tiffany Schmid, den Saxofonisten und Bassklarinettisten Hugo Siegmeth sowie Alex Wolf an Laute und Theorbe einbezieht. "This very other Moment" heißt die einstündige Performance, die an diesem Sonntag, 11. März, in der Halle 50 des Städtischen Atelierhauses am Domagkpark, Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße 30, aufgeführt wird. "Was uns Künstler bewegt, ist die Magie und Freude im Moment, wenn wir uns aufeinander einlassen, im Zuhören, im Hinsehen, gemeinsam etwas Authentisches schaffen, etwas das sich hinter dem Sichtbaren verbirgt - das Nichtsichtbare, aber in allem Existente, im Moment erleben und künstlerisch in Form bringen." Ein von Moment zu Moment schwebender Flow zwischen Drama und Poesie ist aus dieser Zusammenarbeit entstanden. Die Vorstellung im Domagkpark beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

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Quelle:
SZ vom 10.03.2018
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