Parallelen zum Fall Pelicot?Als der Staatsanwalt die Anklage verliest, herrscht Entsetzen im Gerichtssaal

Lesezeit: 3 Min.

Der Angeklagte (li.) sitzt beim Prozessauftakt am Montagmorgen neben seinem Anwalt Bernhard Welke.
Der Angeklagte (li.) sitzt beim Prozessauftakt am Montagmorgen neben seinem Anwalt Bernhard Welke.
Malin Wunderlich/dpa

Ein 27-jähriger Student steht wegen versuchten Mordes vor Gericht, weil er seine Freundin betäubt, vergewaltigt und gefilmt haben soll. Auf ihn gestoßen sind die Ermittler offenbar wegen eines anderen schockierenden Falls mit vielen weiteren Opfern.

Von Susi Wimmer

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Es sind entsetzte Gesichter, in die man blickt, während der Staatsanwalt die Anklageschrift gegen einen 27-jährigen Studenten verliest: Der Mann soll seine Freundin in sieben Fällen teilweise stundenlang betäubt, misshandelt und seine Taten sogar gefilmt haben. Dass die Frau die Sedierung mit verschiedenen Medikamenten überhaupt überlebt hat, ist nach den Worten der Staatsanwaltschaft reiner Zufall. Angeklagt ist der Chinese, der in Chats mit Gleichgesinnten betäubte Frauen als „tote Schweine“ titulierte, unter anderem wegen versuchten Mordes in sieben Fällen.

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