Chorleiterin Johanna Soller über Passionen„Bei Bach kann man Trost finden“

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„Momente des Innehaltens, des Reflektierens“: Die Dirigentin Johanna Soller hat mit dem Münchener Bach-Chor die Johannes-Passion einstudiert.  
„Momente des Innehaltens, des Reflektierens“: Die Dirigentin Johanna Soller hat mit dem Münchener Bach-Chor die Johannes-Passion einstudiert.  
Simon Pauly

Leere Kirchen, aber volle Konzertsäle, wenn am Karfreitag Passionen auf dem Programm stehen – wie lässt sich die Faszination erklären? Johanna Soller, Leiterin des Münchener Bach-Chors, hat darauf Antworten.

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Warum strömen so viele Menschen in die Passionen von Johann Sebastian Bach, während die Kirchen leer bleiben? Das dürfte (unter anderem) auch mit Ensembles wie dem Münchener Bach-Chor zu tun haben. Drei Jahre lang hat Johanna Soller ihn geleitet, nun übernimmt sie mit der Nederlandse Bachvereniging ein anderes weltbekanntes Ensemble. Vor ihrer letzten Münchner Johannes-Passion als künstlerische Leiterin spricht sie über die existenzielle Kraft dieser Musik, über Spiritualität und darüber, wie sich ihr Blick auf Bach im Lauf der Jahre vertieft hat.

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